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Dienstag 13.09.2022 Videokonferenz des Aktionsbündnisses
Kontakt: pbuescher@gmx

Bilder von den Aktionen gegen Flughafenausbau im Juli und August 2022

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Demonstration gegen Flughafenausbau voller Erfolg

Wir bedanken uns herzlich bei allen, die trotz schlechten Wetters unserem Aufruf zur Demo am Samstag gefolgt sind. Sie war ein großer Erfolg mit vielen guten Aktionen, wie die eines Landwirtes, der mit Traktor nebst Technik die Aktenordner zum Planfeststellungsverfahrens geschreddert hat (siehe MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE: Vernetzte Proteste gegen Flughafen Halle/Leipzig | ARD Mediathek.
Unser Dank dafür gilt natürlich auch den Organisatoren und Teilnehmern des Klimacamps sowie Peter Richter von der IG Nachtflugverbot.
Nachdem es bereits im Vorfeld der Demo viel überregionale Presse gab, wurde von der Demo auch am Samstag deutschlandweit berichtet. Bereits zu Beginn der Demo liefen die ersten Meldungen über die Ticker, u.a. von Zeit- Online. 
Ein Auszug von Presselinks finden Sie  auf dieser Webseite unter der Rubrik "Presseberichte". Bilder gibt es hier: Protest an der Rollbahn: Transform LEJ + Videos – Nachrichten aus Leipzig - Leipziger Zeitung (l-iz.de)

Spendenaktion zur Finanzierung einer Klage gegen das Planfeststellungsverfahren zum Flughafenausbau

Mit dem aktuellen Planfeststellungsverfahren strebt der Flughafen Leipzig/Halle für seinen Kunden DHL eine massive Erweiterung an. Dagegen haben Tausende Betroffene sowie Gemeinden und Träger öffentlicher Belange Einspruch eingelegt. Das Anhörungsverfahren wurde digital durchgeführt, aber nicht als etwa Anhörung, sondern als online-Dokument, in dem nicht oder nicht mehr auffindbar auf die konkreten Einwendungen der Bürger*innen eingegangen wurde. Der nächste Schritt ist der Klageweg über Musterkläger sowie eine Umweltorganisation.  Um bereit zu sein, bis zur letzten Instanz gehen zu können, benötigen wir 100.000 EUR. Die Spenden werden von unserem Bündnispartner "IG Nachflugverbot am Flughafen Leipzig/Halle" entgegengenommen. Unterstützen Sie bitte unseren Kampf für Gesundheits- und Klimaschutz im Großraum Leipzig-Halle durch Ihre Spende.
Spenden Sie online hier
oder direkt an
IG Nachtflugverbot Leipzig/Halle e.V.
Volksbank Delitzsch eG
GENODEF1DZ1
DE04 8609 5554 0176 7056 20

Freiroda, 18.05.2022

Verzweifelter Brief eines Betroffenen an die Landesdirektion Sachsen 

Sehr geehrte Damen und Herren, 
ein gestern erfahrenes Erlebnis (quasi der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt) veranlasst mich, diese Zeilen an Sie zu richten: Wir hatten zu Hause Besuch von einer jungen Familie aus der Pfalz. Ein Ehepaar mit einem Säugling, ein halbes Jahr alt. Wir saßen auf unserem offenen Balkon und nahmen unser Abendbrot bei einem gemütlichen Glas Wein ein. Doch mit der Gemütlichkeit war es nicht weit hin. Jedes Mal, wenn ein Flugzeug startete, wurde die Unterhaltung unterbrochen, weil man das Wort von seinem Gesprächspartner nicht mehr verstanden hat. Der Säugling, und das gab mir erst richtig zu denken, fing an, bei jedem Start zu schreien. Wir haben dann die Location in unseren Keller gewechselt. Ist das die Zukunft in Freiroda?! Muss ich mich als ordentlicher Steuerzahler, der täglich 10 Stunden und auch teilweise mehr arbeitet, dem Flughafen unterordnen und mich in meinem persönlichen Leben einschränken? Nachts starten die Maschinen aller 80 Sekunden. Wenn man in dieser Zeit wach wird, hat man keine Chance wieder in den Schlaf zukommen. [...]
Nun erfahre ich, dass der Flughafen für noch mehr Transportkapazitäten ausgebaut werden soll. Ich erahne Schlimmes für Freiroda und die umliegenden Gemeinden. Jetzt sollen die Fluglärmgemeinden 40 Millionen € Abfindung bekommen, wenn sie ihr Veto zurückziehen bzw. positiv über den Ausbau befinden. In meinen Augen ist das Bestechung mit meinem Steuergeld. Das ist schon Manipulation und Ignoranz demokratischer Regeln, so wie es in einigen südlichen Ländern gang und gäbe ist. Der Rathausmitarbeiter darf vom Handwerker keine materielle Aufmerksamkeit annehmen, weil er dann wohl bestechlich ist. Aber 40 Millionen sind doch was ganz Anderes! Wo kommt denn das Geld so plötzlich her? Solche Summen müssen doch bilanziert werden. Ausbau der Infrastruktur, ja, meine Damen und Herren, bevor Sie ausbauen, sollten Sie doch erst einmal das Vorhandene in Ordnung halten! Nicht einmal das schaffen Sie. Eine neue Schwimmhalle in Schkeuditz, nicht schlecht und wäre auch überfällig. Hätten Sie doch die Alte nicht vergammeln lassen. Habe ich dann als Lärmgeschädigter auch freien Eintritt? Von den Geldern bekommen wir Bürger nichts, ist das richtig so? Sollen etwa die Bürger vom Flughafen von hier verdrängt werden? Ist das die neue Taktik, so wie in Kursdorf? Wenn nicht der Lärmpegel hier im Umfeld stetig nach oben steigen würde, hätte ich sicherlich auch nicht an Sie geschrieben. Ich bin der Meinung, hier müsste ein Lärmgesamtgutachten erstellt werden. So hat bis jetzt jeder sein eigenes Lärmgutachten durchgeführt. Der Flughafen für sich, die Bahn, Porsche und die Autobahn die um zwei Spuren erweitert wurde ohne den Einbau eines leisen Fahrbahnbelages bzw. eine 80 km/h Begrenzung. Kommen Sie doch einmal bei östlicher Wetterlage (die in den letzten Jahren sehr stark zugenommen hat) nach Freiroda, ich lade Sie auch gern zum Kaffee im Garten ein, und überzeugen Sie sich selbst. Dann werden Sie mich sicherlich verstehen. 
Aus den vorgenannten Gründen bin ich gegen den „Ausbau des Verkehrsflughafens Leipzig/Halle, Start- und Landebahn Süd mit Vorfeld“ gemäß dem Planfeststellungsverfahren der 15. Planänderung zur Erweiterung der Flughafen Leipzig/Halle GmbH und lege Widerspruch zur Erweiterung der Flughafen Leipzig/Halle GmbH ein. 

09. Juni 2022

Verstärkter Lärm durch alte Antonov-Frachtmaschinen - Brief an den Fluglärmverantwortlichen

Sehr geehrter Herr Puchmüller,

wie aus den Medien zu erfahren war, wird die ukrainische Frachtfluggesellschaft Antonov Airlines ihre stark zerstörte Basis in Kiew-Hostomel aufgeben und mit eigenem Personal komplett an den Flughafen Leipzig/Halle umziehen. Welche Konsequenzen das für die Anwohner und ihre Gesundheit in Mitteldeutschland haben wird, sind noch nicht abzuschätzen.

Aber scheinbar gibt es jetzt schon zusätzliche Nachtflüge mit den lärmintensiven über 30 Jahre alten Frachtmaschinen An 124-100. Bekanntermaßen sind Nachtflüge mit den Uralt-Frachtmaschinen aus Lärmschutzgründen überall in Deutschland verboten, nur am Flughafen Leipzig/Halle nicht. Die Ukrainer werden sich sehr darüber freuen, dass man am Flughafen Leipzig/Halle keinerlei Rücksicht auf den Nachtschlaf der Anwohner nehmen muss und auch noch zu Spotpreisen unbegrenzte Nachtflüge durchführen kann.

 So startete bereits am letzten Montag (Feiertag!) in der Nacht zum 06.06.2022 eine ukrainische An 124-100 in Richtung Katar an den internationalen Flughafen Doha International Airport. Nun ist Katar nicht unbedingt in der Nato, warum also dann dieser zusätzliche Nachtflug?

Der amerikanische Präsident Joe Biden will Katar als wichtigen Nicht-Nato-Verbündeten einstufen. Damit hätte das Emirat vereinfachten Zugang zu US-Rüstungsgütern. Er begründete dies unter anderem damit, dass die Vereinigten Staaten nun eigenes Gas sowie Rüstungsgüter nach Europa exportieren könnten.

Rollt nun die nächste unbeherrschbare militärische Lawine und damit weitere lärmintensive Nachtflüge auf den einst zivilen Flughafen Leipzig/Halle zu? 

Vom SMWA, der Bundesregierung und der Bundeswehr sind dazu keine Stellungnahmen zu bekommen. Der Flughafen hüllt sich in bekannter Manier in permanentes Schweigen ("Gute Nachbarn reden miteinander"; allerdings ist er es auch nicht).

Vielleicht schaffen Sie es, ein wenig Licht ins Dunkel der unbegrenzten Nachtfluggenehmigung für Fracht- und Militärflugzeuge zu bringen??? 

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Pohl

IG Nachtflugverbot

LIZ vom 25. Mai 2022

Leipziger Zeitung (LIZ):  Teile und herrsche. Der 40 Mio. Euro-Köder der sächsischen Landesregierung

Zitat LIZ: „Teile und herrsche“ bzw. „divide et impera“ ist eines der zynischen Prinzipien, die Niccolò Machiavelli in seinem Buch „Il Principe“ („Der Fürst“) dem Fürsten Lorenzo di Piero de’ Medici empfahl, um seine Macht zu sichern. Denn wer die politischen Gegner zersplittert, kann sie in aller Ruhe einzeln besiegen. Genau so scheint das aktuell die sächsische Regierung am Flughafen Leipzig / Halle zu machen.

Die große Stadt Leipzig möglichst ausschalten, die Gemeinden direkt am Flughafen mit finanziellen Versprechungen ködern und dann die Ausbaupläne für den Flughafen durchziehen – gegen die Einsprüche der Kommunen, die schon jetzt unter dem Fluglärm leiden.
Link zum Artikel der LIZ
 

20. Mai 2022

Einladung zum Treffen der verkehrskritischen Initiativen am 11.+12.6.22 in Frankfurt/M.

 Unser bundesweites Treffen am zweiten Juniwochenende in Frankfurt/M. ist Gelegenheit zu Erfahrungsaustausch und Verständigung über dringend notwendiges gemeinsames Handeln. Zusammen "leibhaftig" diskutieren, voneinander lernen, mögliche Aktivitäten, etwa Mahnwachen oder Kundgebungen am gleichen Tag an vielen Standorten beschließen und sich mal wieder zwanglos am Abend bei Limo oder Bier austauschen – nach der langen Zeit der Online-Treffen gut und auch notwendig.
Weitere Infos unter  www.flughafen-bi.de 

18. Mai 2022

Protest auf Weltverkehrsforum, Neue Messe Leipzig

Unsere Aktionsbündnis hat am 18.05.2022 den Protestauftritt von Attac und RobinWood mit Banner und Redebeitrag unterstützt. Die Aktion war
farbenfroh und fantasievoll vorbereitet. Am Abend hat Peter Richter auf einer Podiumsdiskussion Rede und Antwort gestanden.

19. Mai 2022

Fluglärmterror

Sehr geehrte Damen und Herren,

am Fracht- und Militärflughafen Leipzig/Halle jede Nacht das gleiche Spiel. Der Fluglärm-Terror in der Nacht ist für die Anwohner nicht mehr zum Aushalten. Ganz selbstverständlich landen und starten hier nachts völlig uneingeschränkt und ohne Unterlass die größten, lautesten und dreckigsten Frachtflugzeuge, die längst anderswo nachts am Boden bleiben müssen. 

Am Frankfurter Flughafen gilt aus Gründen des präventiven Gesundheitsschutzes bereits seit dem Jahr 2011 zwischen 23 und 5 Uhr ein absolutes Nachtflugverbot.

Anders in Leipzig/Halle: In der letzten Nacht (19.05.2022) ging der Spuk durch in Richtung Ost startende Frachtmaschinen bereits kurz nach Mitternacht los. Bis dahin haben wir in etwa eine Stunde schlafen dürfen.

Dann kurz vor 1 Uhr, Start einer ukrainischen Antonov 124-100 in Richtung Niger. --> siehe Bild rechts oben

Nur drei Minuten später der extrem laute Start einer Boeing 747-400 nach Kasachstan ...

Um 3.08 Uhr der regelmäßige Start um diese Zeit der IL 76 nach Mali ...

Und davor, dazwischen und bis heute Morgen ohne Unterlass dutzende extrem laut startende Frachtmaschinen - alle über dicht besiedelte Wohngegenden und Europäische Vogelschutzgebiete ...

Wider besseres Wissen werden hier Nacht für Nacht zehntausende Menschen einer unverantwortlichen Gesundheitsgefahr ausgesetzt! Das ist fahrlässige Körperverletzung durch bewussten Schlafentzug durch Nachtfluglärm! Absolut unverantwortlich!
T. P. aus Rackwitz

5. Mai 2022

Cargo makes the World go down

18. Mai in Leipzig: Veranstaltung gegen das Weltverkehrsforum. >>> Link <<<

2. Mai 2022

Schlaflose Nächte für Familie P. aus Rackwitz

Wortlaut des Beschwerdebriefes der Familie P. aus Rackwitz:
Mit dem Start einer infernalisch lauten Antonov 124-100 kurz nach 22 Uhr eröffnete sich am gestrigen Abend (01.05.2022) der Reigen für die nächste schlaflose Nacht der Anwohner am Fracht- und Militärflughafen Leipzig/Halle! 

Bei den stationären Fluglärmmessstationen des Flughafens wurde nach der startenden An 124-100 in Schkeuditz-Radefeld ein Lärmpegel von knapp 81 Dezibel und selbst in der ca. 17 km entfernten Gemeinde Leipzig-Hohenheida wurde noch immer ein Lärmpegel von über 78 Dezibel gemessen. Danach folgte wiederholt ein stundenlanger Fluglärm-Terror von im Minutentakt in Richtung Osten startenden Frachtmaschinen, der ein Schlafen unmöglich machte!

"Ein erinnerbares Aufwachen infolge Fluglärms muss nach dem lärmmedizinischen Gutachten ausgeschlossen werden", so steht es auf Seite 315 des Planfeststellungsbeschlusses. Und auf Seite 326: "Ein erinnerbares Aufwachen muss in jedem Fall ausgeschlossen sein! - Macht es aber nicht, ohne dass sich die Planfeststellungsbehörde auch nur im Geringsten daran stört ...

Jeder neue fragwürdige Luftfrachtrekord am Frachtflughafen Leipzig/Halle geht auf Kosten der Gesundheit der Anwohner! 

Es ist nicht hinnehmbar, wirtschaftliche Interessen wider besseres Wissens flächendeckend zu Lasten der Gesundheit und der Lebensqualität der Bevölkerung durchzusetzen. Für Zehntausende Anwohner ist das schlicht fahrlässige Körperverletzung!

"Zusammenfassend muss man festhalten, dass aufgrund der aktuellen Datenlage Gesundheitsschäden bei einem Fluglärmpegel von 50 dB nachzuweisen sind. Deutsche Fluglärmexperten empfehlen, dass der Fluglärmpegel nachts unter 45 dB und tagsüber unter 50 dB liegen sollte."

http://www.herzstiftung-mainzer-herz.de/herzstiftung/forschung/studie-zu-fluglaerm.html

„Wissenschaftliche Studien zeigen eindeutig, dass die gesundheitlichen Folgen von Fluglärm, insbesondere von Nachtfluglärm, erheblich sind. Zum Schutz der Bevölkerung empfiehlt das Umweltbundesamt daher, den regulären Flugbetrieb in der Zeit von 22 bis 6 Uhr ruhen zu lassen." Quelle: Bundesumweltamt 


1. Mai 2022

Offener Brief von Herrn Detlef W. (Leipzig) an den Bundestags-abgeordneten Jens Lehmann (CDU)

Sehr geehrter Herr Lehmann,

ich höre mir nur noch selten Nachrichten an. Doch letztens entnahm ich einem Bericht des MDR (vom 7.4.2022), dass Sie sich als Mitglied des Verteidigungsausschusses für die Ansiedelung einer Wartungsbasis für Transporthubschrauber der Bundeswehr am Flughafen Leipzig Halle stark machen.

Als politischer Neuling, noch ohne Amt und steuerfinanzierter Rundumversorgung, sind Sie wie auch ich vor einigen Jahren einer Einladung der Bürgerinitiative „Gegen die neue Flugroute" in die Gaststätte „Zur Gartenklause" gefolgt. Dort verkündeten Sie Ihre Absicht, sich im Interesse der lärmgeplagten Anwohner für eine Verminderung des Fluglärms am Flughafen einsetzen zu wollen. Nun haben wir Sie als unseren Interessenvertreter in den Bundestag gewählt. Doch was tun Sie dort? Sie wollen noch mehr Lärm für Leipzig! Auf Ihr Betreiben hin soll der stetig steigende Lärm- und Dreckausstoß der DHL-Flotte nun auch noch um Hubschraubergedröhne über unseren Wohngebieten vermehrt werden. Das verschlägt einem erst mal die Sprache. Wie vereinbaren Sie denn das mit Ihrem Gewissen, falls Sie überhaupt eines haben?

Detlef W.

04159 Leipzig 


April 2022

Weshalb wir gegen den Ausbau des Flughafens Leipzig-Halle sind

Präsentation des Aktionsbündnisses vor dem Petitionsausschuss des sächsischen Landtages

April 2022

Jobmaschine - Jobkiller - Killer-Jobs

Die Wahrheit über die Jobmaschine Flughafen Leipzig-Halle. Lesen Sie unseren Arbeitsplatzreport.


Leipziger Volkszeitung, 09./10.04.2022

Streitfall Flughafen: Dreht sich jetzt der Wind?

In der Anhörung zur Petition brachten Mitglieder unserer Bürgerinitiativen neue Argumente gegen den Flughafenausbau vor. Lesen Sie hierzu diesen Beitrag in der LVZ und diesen Beitrag vom 9./10. April 2022.

Dresden, 05.04.2022

Anhörung im Petitionsausschuss des sächsischen Landtags

Anlässlich der Anhörung zur Petition gegen den Flughafenausbau hielt Prof. Dr. med. Thomas Münzel (Universität Mainz) einen Vortrag, der die Bewertung des Ausbauvorhabens aus medizinischer Sicht zum Gegenstand hatte. Fazit: Der Ausbau birgt erhebliche zusätzliche gesundheitliche Risiken für die Anwohner.
>>> Vortrag Prof. Münzel hier zum Download <<<

Leipzig, 22.03.2022

Aufruf zur Beteiligung an der Mahnwache am 5. April 2022 um 10 Uhr in Dresden vor dem Landtag - Anmeldung zur gemeinsamen Busfahrt

Liebe Mitstreiter gegen Fluglärm und Umweltverschmutzung,

im Jahr 2021 haben über 10.000 Mitbürgerinnen und Bürger die Petition an den Landtag gegen den Ausbau des Frachtflughafens Leipzig-Halle unterschrieben. Am 23. Juni 2021 haben wir die Petition vor dem Landtag an den Präsidenten des Sächsischen Landtages übergeben. 

Begleitet wurde die Übergabe von 40 Leipziger Bürgerinnen und Bürgern, die gemeinsam im Bus nach Dresden mitgefahren sind, um dafür Sorge zu tragen, dass dem Ereignis auch die gebührende Publizität zu Teil wird. Mit Erfolg!

Aufgrund der großen Bedeutung des geplanten Vorhabens und der Vielzahl von Zeichnern der Petition hat der Petitionsausschuss den Petitionsantrag nunmehr zur Anhörung angenommen. Wir werten dies als Zwischenerfolg.

Die Anhörung findet am 5. April 2022 um 10:00 im Landtag statt.

Damit die Anhörung den Weg in die Presse und sonstige Medien findet, haben wir uns entschlossen zur gleichen Zeit wieder eine Mahnwache vor dem Landtag zu veranstalten.

Dafür brauchen wir auch Ihren persönlichen Einsatz. Wir hoffen, dass Sie sich an diesem Tag die Zeit nehmen können, mit uns nach Dresden zu fahren, um unser aller Anliegen zu vertreten.

Wir gehen davon aus, dass wir Sie an noch festzulegenden Abfahrtpunkten ab ca. 6:30 Uhr mit dem Bus abholen, nach Dresden fahren und um ca. 13:00 Uhr zurückfahren werden.

Der Fahrtkostenbetrag pro Person wird 15 € betragen. Für diejenigen unter uns, die diesen Betrag nicht aufbringen können, aber trotzdem dem Anliegen den gebührenden Respekt zollen, werden wir Sponsorenbeiträge mobilisieren, so dass jeder der will auch mitfahren kann.

Damit wir planen können, senden Sie Ihre Anmeldung bitte an pbuescher@gmx.net oder telefonisch an 0178 777 88 60. 



Eilenburg, 02.03.2022

Eilenburger verzweifelt wegen Fluglärm

offener Brief an Staatsministerin Petra Köpping



MDR vom 18.02.2022

Proteste gegen Online-Konsultationen im Planfeststellungsverfahren

 >>> Link zum Radiobericht: HIER <<< 


Kreuzer online vom 15.02.2022

Bürgerbeteiligung nur online

"Das Erörterungsverfahren zum Ausbau des Flughafens Leipzig/Halle soll ausschließlich online stattfinden." Bürgerinitiativen sehen das kritisch.
>>> Link zum Artikel: HIER <<< 


MDR vom 16.01.2022

Mehr Lärm am Flughafen Leipzig/Halle

"In der Corona-Pandemie starten zwar weniger Passagierflugzeuge, dafür aber mehr Frachtmaschinen. Am Flughafen Leipzig/Halle führt das zu immer mehr Lärm. Messdaten einer Bürgerinitiative zufolge starten hier vor allem in der Nacht mehr Flugzeuge als an anderen Flughäfen in Deutschland. Die Initiative fordert eine Obergrenze für Nachtflüge." 

>>> Link zum Bericht: HIER <<<

MZ vom 18./19.12.2021 

Post will auf Flüge verzichten

"Die Deutsche Post hat eine Einstellung ihrer Inlandsflüge zur Briefbeförderung in Aussicht gestellt. Notwendig dafür sei eine Gesetzesreform: Laut einer Verordnung müssen 80% der Briefe am nächsten Werktag beim Empfänger sein. Würde dieser Prozentsatz abgesenkt, hätte die Post weniger Zeitdruck und könnte die Flugzeugbriefe auf die Straße verlagern [...]." 

Wir fragen, wann leisten DHL, Amazon und Co endlich ihren Beitrag zur notwendigen Reduzierung der Treibhausgasemissionen? Wann beerdigt die sächsische Landesregierung endlich die Ausbaupläne?  Wir brauchen JETZT eine nachhaltige Politik und Wirtschaftsentwicklung in Mitteldeutschland.